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Adivasi-Mädchen vwandert durch die gemeinschftliche Adivasi-Plantage (Quelle: AMS)
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Adivasi organisieren sich
Die Nilgiris-Berge im Nordwesten des südindischen Bundesstaates Tamil
Nadu sind traditioneller Lebensraum von Adivasi
(UreinwohnerInnen) und heute das größte Teeanbaugebiet Südindiens. Die
Armut unter den Adivasi ohne verbriefte Landrechte und ausreichenden
Zugang zu Bildung ist groß, ihre auf Gemeinschaft und enger Beziehung
zur Natur beruhenden Traditionen sind bedroht.
Etwa 15.000 Adivasi organisieren sich im Adivasi Munnetra Sangam
(AMS) und kämpfen für die Verbesserung ihrer Lebenssituation: für
Landrechte, Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung, den Erhalt der
Umwelt und die Stärkung ihrer Identität.
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Adivasi erntet Pfeffer
(Quelle: AMS)
Adivasi trocknet Pfefferkörner
(Quelle: AMS)
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Adivasi produzieren Pfeffer
Auf
der 70 ha großen Teeplantage, die von den im AMS organisierten Adivasi
gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, ranken Pfefferpflanzen an den
zahlreichen schattenspendenden Silbereichen empor. Sie wachsen im als
Wald erhaltenen Teil der Plantage und auf dem Land von
Adivasi-Familien, für das sie Landtitel erstritten haben.
Die
Einnahmen aus der gemeinschaftlichen Vermarktung im fairen und
direkten Handel verschaffen den Adivasi-Familien ein Einkommen und
verbessern ihre Lebenssituation. Die Gewinne der Adivasi-Plantage
unterstützen die basisorganisierte Bildungs- und Gesundheitsarbeit der
Adivasi.
Auf ihrem eigenen Gemeinschaftsland pflegen die Adivasi ihre
Traditionen und religiösen Riten. Ein Teil der Plantage wird als Urwald
erhalten, in dem auch wilde Elefanten leben.
100 Familien erhalten ein regelmäßiges Einkommen, zwölf
Adivasi-Familien erhielten hier ein Zuhause. Mit ihrem
Ausbildungszentrum ist die Plantage Zentrum von
Gemeinschaftsorganisation und Bildungsarbeit.
Der Kredit zum Kauf der
Plantage konnte dank Spenden bereits zu 50% abgezahlt werden (Stand: Ende 2008/Anfang 2009).
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